Überregional 29. August 2017

Ehre, wem Ehre gebührt


Sächsischer Tanzpreis für das Ballett Chemnitz. --

Nicht nur in China weiß man das Chemnitzer Ballett zu schätzen. Jetzt gilt sogar der Prophet im eigenen Land mal etwas. Die Uraufführung „Gesichter der Großstadt“ (vom Herbst 2016, Choreografie: Reiner Feistel, Yiming Xu) erhält den Ursula-Cain-Preis, den sächsischen Tanzpreis der Sparkassen-Versicherung Sachsen und des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Das teilten die Theater Chemnitz heute mit.

Die Jury wählte die Chemnitzer Produktion aus zehn Vorschlägen aus. Diese choreografische Arbeit beweise eine „herausragende künstlerische Qualität und besondere Ästhetik“ und stelle „eine Spitzenleistung des sächsischen Tanzes dar“, heißt es in der Begründung.

Der zum zweiten Mal ausgelobte Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Er wird am 28. September in der Semperoper Dresden im Rahmen des Ballettabends „Vergessenes Land“ verliehen.

Ursula Cain (1927-2011), nach der der Preis benannt ist, war eine berühmte sächsische Tänzerin und Tanzlehrerin, die lange in Leipzig wirkte. Der frühere Intendant Udo Zimmermann bezeichnete sie einmal als „Traum-Ballerina der 60er“, die Fachzeitschrift ‚ballettanz‘ als „Grande Dame des Leipziger Tanzes“.

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