Vom Förderverein 16. April 2019

Akademisten gleich zweimal zu erleben

Beim traditionellen Abschlusskonzert am 21. Juni in der Jakobikirche und schon vorher, am 27. Mai im "Kraftwerk"

Die jungen Musiker der Rudolf-Kempe-Orchesterakademie halten's mit der Tradition - und vor zusätzlichen Aufrtitten haben sie auch keine Scheu. Am 27. Mai 2019, 18 Uhr, spielen die Akademisten erstmals im Chemnitzer "Kraftwerk". Und am 21. Juni 2019, ebenfalls 18 Uhr, findet das traditionelle Saisonabschlusskonzert in der Chemnitzer Jakobikirche statt.

Während das Programm für das Maikonzert noch nicht festeht, dürfen wir uns im Jakobi-Kirchenkonzert freuen auf

York Bowens Sonate für Horn und Klavier op. 101 und

Joseph Haydns Streichquartett G-Dur op. 76 Nr. 1, Hob.III: 75


Die Sonate für Horn und Klavier op. 101 des englischen Komponisten York Bowen (1884–1961) spielt Akademist Philip Usselmann, der von Iva Návratová am Klavier begleitet wird. Anschließend spielen die beiden Violin-Akademistinnen Sumin Lee und MinJin Kim gemeinsam mit Kyoungjie Kim (Viola) und Ricarda Roelcke (Violoncello) Joseph Haydns Streichquartett G-Dur op. 76 Nr. 1.

Der Eintritt ist frei. Es wird eine Spende erbeten, die zu gleichen Teilen der Restaurierung des Triumpfkreuzes in der Jakobi-Kirche sowie dem Waisenhaus Baby-Home Bethesda Repalle in Indien zugutekommt.


Die Rudolf-Kempe-Orchesterakademie bietet angehenden Berufsmusikern nun schon seit vielen Jahren die Möglichkeit, die im Studium erworbenen Fähigkeiten in der praktischen Orchesterarbeit zu erweitern und zu vervollkommnen. Die Orchesterakademie wird durch den Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e. V. finanziell unterstützt.

(aktualisiert: 13. Mai 2019)

Vom Förderverein 16. April 2019

Legendärer Karl-Marx-Städter "Faust II" als Filmvorführung

Sonntag, 5. Mai, 15 Uhr, Schauspielhaus - Eintritt frei --

Die legendäre "Faust II"-Inszenierung von Piet Drescher schaffte es sogar ins Fernsehen. Nachdem im Februar bereits „Faust I“ (1976) als Filmvorführung gezeigt wurde, ist nun am Sonntag, 5. Mai, 15.00 Uhr „Faust II“ (1982) in der DDR-Fernsehfassung auf der Großen Bühne des Chemnitzer Schauspielhauses zu sehen. Bei der Beschaffung des Filmmaterials hat der Theaterförderverein geholfen. Er unterstützt finanziell auch die Vorführung am 5. Mai.

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Rund ums Theater 16. April 2019

Klarinette verleiht dem Flügel Flügel

Spielzeit im Kraftwerk: Zum ersten Mal erklingt der überholte Blüthner-Flügel --

Der Zahn der Zeit hatte an dem Blüthner-Flügel im Chemnitzer „Kraftwerk“ genagt. Das in den 20er oder 30er-Jahren gebaute Instrument (so genau weiß das niemand mehr) ist von der Generalüberholung zurück. Noch vor dem offiziellen Eröffnungskonzert am 28. April, 16 Uhr, mit Jeffrey Goldberg und anderen erklang das neu gemachte Instrument zum ersten Mal. Ausgerechnet im Duo mit der Klarinette.

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Aus den Häusern 12. April 2019

Glemser glänzt

8. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Liszts 2. Klavierkonzert endlich auch in Chemnitz zu erleben --

Das virtuose zweite Klavierkonzert von Franz Liszt steht nicht oft auf den Programmzetteln. Es ist „pianistisch wirklich sehr, sehr schwer“, gestand der italienische Pianist Francesco Piemontesi einmal. Für Bernd Glemser, den jugendlich wirkenden, 57-jährigen Tastenzauberer, kein Problem. Er war schon Professor, da hatte er noch nicht mal sein Examen an der Musikhochschule abgeschlossen – dafür 17 Wettbewerbe in der ganzen Welt in Folge gewonnen, einsamer Weltrekord! Raimund Kunze, der Orchesterdirektor der Robert-Schumann-Philharmonie mit einem feinen Gespür für überraschende Momente durch Künstler und Literatur, wollte Glemser haben. Und der wollte mit den Chemnitzern ausgerechnet das zweite Liszt-Konzert spielen. So kamen mehr als 2.000 Besucher der Stadthalle am Mittwoch und Donnerstag in den Genuss eines selten live erlebten Spitzenwerks der Klavierkonzertliteratur.

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Aus den Häusern 07. April 2019

Auf Spitzen in der Erfolgsspur


Erste Repertoire-Vorstellung „Schwanensee“: Wieder ist das Publikum hellauf begeistert --

Nach jeder Vorstellung würden die Tänzerinnen am liebsten auf allen Vieren die Treppen zur Garderobe hochkraxeln: Sie sind kaputt. Aber sie haben alles gegeben. Spitze getanzt – in jeder Hinsicht. Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, die gern Unkonventionelles wagt („Die Moderne geht baden“ im Stadtbad, das Festival Tanz|Moderne|Tanz), gestaltet mit dem Choreografen-Kollegen Eno Peçi (einem Albaner, der in Wien an der Staats- und Volksoper arbeitet) einen Ballettabend, der alle begeistert: die Tutu-Traditionalisten wie die Today-Tanzenthusiasten. Nach der von Presse und Publikum gefeierten Premiere am 29. März im Chemnitzer Opernhaus waren die Besucher auch von der zweiten Aufführung am Samstag begeistert und aus dem Häuschen.  Das Parkett stand, und der Beifall des ganzen Hauses brandete minutenlang.

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