Aus den Häusern 03. März 2019

Chemnitz first. Berlin muss warten


Premiere im Rückblick: Starke Uraufführung des Musicals „Drachenherz – kein Platz für Helden“ gestern, Samstag, im Chemnitzer Opernhaus --

Ein bisschen neidisch schaute gestern früh die B.Z., die größte Berliner Lokalzeitung, nach Chemnitz. Die Studenten der Universität der Künste Berlin präsentierten das neue, extra für sie von Peter Lund und Wolfgang Böhmer geschriebene Musical „Drachenherz – kein Platz für Helden“ nicht wie üblich zuerst in der Neuköllner Oper, sondern in Chemnitz. Aber das Blatt tröstete seine Leser: „Berlin bekommt die Produktion später auch zu sehen. Sie lohnt, schon wegen der hinreißenden Darsteller.“ Letzteres stimmt. Die Chemnitzer (und die aus Berlin mitgereisten Fan-Kollegen und neu gewonnene Freunde) fanden die neun Protagonisten toll und beklatschten bei der Premiere im gut besetzten Chemnitzer Opernhaus, nicht nur am Ende, begeistert.

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Überregional 02. März 2019

Schwaben aus dem Häusle: Chemnitzer „Walküre“ in Ludwigsburg frenetisch gefeiert


Überragende Ludwigsburger Aufführung von gestern Abend wird am 25. Mai im Rundfunk übertragen --

„Ha noi“, sagt der bedächtige Schwabe, wenn er ein Haar in der Suppe gefunden hat. Findet er auch meist. Gestern Abend in Ludwigsburg offenbar nicht. Die schwäbischen Schaffer vergaßen allen sprichwörtlichen (auch Beiffals-)Geiz und waren ganz aus dem Häusle angesichts der fantastischen szenischen Aufführung von Richard Wagners „Walküre“ durch die Robert-Schumann-Philharmonie unter ihrem Chef Guillermo García Calvo und einer ausgesuchten Solisten-Garde. Das Konzert, das der SWR im Ludwigsburger “Forum“, einem der größten Konzertsäle in Baden-Württemberg, aufgezeichnet hat, überträgt Deutschlandfunk Kultur am 25. Mai 2019, 19.05 Uhr.

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Vom Förderverein 24. Februar 2019

Termine März und April im Netz

Proben, Opernfrühstück - mit einem Klick auf "Termine" finden Sie interessante Angebote für die kommenden Wochen

Überregional 19. Februar 2019

Das Gewinnerstück „Rauschen“: Komisch, schwarz, treffend


Der Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik 2019 geht an Natalie Baudy --

Hat so ein Titel überhaupt eine Chance? „Rauschen – Oder: Wenn du nicht existierst, geh mir bitte aus dem Licht. Danke!“. Ja, und was für eine. Aus 66 Einsendungen entschied sich die Jury, bestehend aus Andrea Czesienski (Lektorin des Henschel Verlags), Brian Bell (Regisseur), Johannes Schulze (Vorsitzender des Theaterfördervereins) und Kathrin Brune (Dramaturgin) Ende Januar einstimmig für dieses Stück. Thematische Brisanz, stilistische Genauigkeit, verbunden mit einem humoristisch-kritischen Blick auf Mensch und Gesellschaft waren ausschlaggebend für die Entscheidung, teilen die Theater Chemnitz mit.

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Aus den Häusern 15. Februar 2019

Zum Dahinschmelzen. (Die Gletscher nicht)


6. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Bruch fürs Herz, Strauss für die Sinne --

Vom ersten Ton an griff der junge, knapp 26-jährige kanadische Geiger Timothy Chooi den Zuhörern ans Herz. Zum Hinschmelzen schön spielte er Bruchs 1., das bekannteste, Violinkonzert. Die Alpengletscher lassen sich nicht so leicht rühren: Vor der donnergewaltigen Musik von Richard Strauss scheinen sie gleichsam zu erstarren, zumindest in den Bildern von Tobias Melle, die auf der Großleinwand gleichzeitig gezeigt wurden. Die Stadthalle war auch am Donnerstag wieder fast voll besetzt. Das Publikum jubelte dem Geiger zu und dankte enthusiastisch der Robert-Schumann-Philharmonie unter GMD Guillermo García Calvo.

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