Überregional 08. Februar 2019

Freude über 9 Millionen Euro für die Theatermitarbeiter


Ralph Burghart neuer Aufsichtsratschef der Chemnitzer Theater --

Das war ein besonderer Tag für Barbara Ludwig: Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin durfte an ihrem Geburtstag (Herzlichen Glückwunsch auch vom Theaterförderverein!) zusammen mit Generalintendant Christoph Dittrich von Kunstministerin Eva-Maria Stange die Urkunde übernehmen, mit der der Freistaat Stadt und Theater neun Millionen Euro für die nächsten vier Jahre zusichert. Damit kommen die Theatermitarbeiter nach fast 20 Jahren Haustarif mit Gehaltseinbußen von fast 14 Prozent endlich auf das Niveau, das der Flächentarif vorsieht.

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Aus den Häusern 03. Februar 2019

Manchmal geht der Zauber flöten


Premiere im Rückblick: Regisseur Michael Schilhan sucht mit vielen bunten Bildern in Mozarts „Zauberflöte“ den Weg zu Vernunft, Weisheit und Natur  --

Langer, skandierender Beifall am Ende: Dem Publikum im ausverkauften Chemnitzer Opernhaus hat die Premiere der „Zauberflöte“ am Samstag gefallen. Regisseur Michael Schilhan versucht in vielen bunten Bildern zu erklären, was eigentlich hinter der Geschichte von Tamino und Pamina, Papageno und Papagena, der Königin der Nacht und dem Sonnenherrscher Sarastro stecken soll: die Suche nach Weisheit und Vernunft. Er lässt viel reden (mehr als im Textbuch steht) und mit Piktogrammen (Juli Gudehus) gibt er uns immer wieder Hinweise mit dem Zaunpfahl, worum es gerade geht: um Freiheit, Gleichheit, Würde, und was sich Mozarts Freimaurer sonst noch alles auf die Fahnen geschrieben haben sollen. Die Eule der Athene oder der Minerva, ganz wie Sie wollen, hier allgegenwärtige Animation (Michael Bachhofer) vom ersten Vorhang an, ist seit Altgriechen- und Altrömerzeiten der Vogel der Weisheit. Die Illuminaten haben sie zu ihrem Symbol gemacht, die Freimaurer sie geliebt. Wir haben es verstanden…

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Aus den Häusern 01. Februar 2019

Des Menschen Wille… seine Hölle?


Repertoire (Vorstellung am 31. Januar):  Nina Mattenklotz bringt Gerhart Hauptmanns „Einsame Menschen“ als berührendes Kammerspiel an den Pool auf der Bühne des Chemnitzer Schauspielhauses --

Michael Thalheimer, der seine Karriere als einer der bedeutendsten deutschen Regisseure 1997 in Chemnitz begann, hat zusammen mit Oliver Reese, seinem heutigen Intendanten beim Brecht Ensemble, wo Thalheimer Hausregisseur ist, Gerhart Hauptmanns „Einsame Menschen“ bearbeitet und 2003 im Deutschen Theater Berlin auf die Bühne gebracht. Nina Mattenklotz macht aus Thalheimers Fassung ein berührendes Kammerspiel um sechs Menschen, die mit sich und der Beziehung zur Gesellschaft nicht fertig werden. Ihr Wille führt sie nicht ins Himmelreich, sondern in die Hölle der Einsamkeit.

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Rund ums Theater 31. Januar 2019

Haben Sie Fragen? Fragen Sie!

Theater lädt ein zur Denkfabrik „Medien, Lügenpresse, Filterblasen“ am 10. Februar, 15 Uhr

"Ein knappes halbes Jahr ist seit der aufgeheizten Situation im Chemnitzer Spätsommer 2018 vergangen und damit Abstand gewonnen, um besonnener die damaligen Entwicklungen zu reflektieren", schreibt der verantwortliche Dramaturg René Schmidt, und lädt ein zur Denkfabrik „Medien, Lügenpresse, Filterblasen“ am 10. Februar 2019, 15 Uhr ins Schauspielhaus Chemnitz. Dauer: ca. 3 Stunden mit Pause (Die Teile der Denkfabrik können einzeln besucht werden.) – Eintritt frei

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Überregional 31. Januar 2019

Beifallssturm am Bodensee

Publikum in Friedrichshafen feiert das Chemnitzer Schauspielensemble und Carsten Knödlers "Faust"

"Abgrundtief und teuflisch gut" überschreibt die Schwäbische Zeitung ihre Kritik der Faust I-Inszenierung von Carsten Knödler, die im Rahmen eines Gastspiels in der Zeppelin-Halle in Friedrichshafen aufgeführt wurde. Das Chemnitzer Schauspielensemble um Philipp Otto als Faust habe "berechtigte Beifallsstürme nach einem aufwühlenden Theaterabend" empfangen. Hier der ganze Artikel aus der "Schwäbischen".

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