Rund ums Theater 25. November 2019

Da sollten wir doch glatt hin...


Erster Auftritt des Salonorchesters der Oper - Wer ist der ominöse Herr Karl S.?

Das wollen wir doch miterleben: Am 4. Dezember, 20.00 Uhr lädt das neugegründete Orchester Karl S. – das Salonorchester der Oper Chemnitz um Kapellmeister Jakob Brenner – erstmalig zu einem Konzert ins Opernhaus ein. Tonfilm-Schlager und Swing der 20er und 30er Jahre stehen auf dem Programm, darunter Evergreens wie „Ich werde jede Nacht von Ihnen träumen“, „Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau’n“, „Ein Freund, ein guter Freund“, „Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein“, „Bei mir bist du schön“ oder „Das gibt’s nur einmal“. Titelgebend war mit „In der Bar zum Krokodil“ ein Hit der Comedian Harmonists, in dem es heißt, in selbiger Bar tanze man „dreiviertelnackt im Rumba- und Dreivierteltakt“.

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Aus den Häusern 24. November 2019

Verflixt, die Sache mit dem Wünschen und Wollen


Premiere im Rückblick: In einer aufwändigen Produktion präsentiert das Schauspiel Chemnitz Groß und Klein Michael Endes „Unendliche Geschichte“ --

Mehr als 30 Mal spielen die Schauspielerinnen und Schauspieler des Theaters Chemnitz in den nächsten Tagen und Wochen Silke Johanna Fischers Fassung von Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“. Zu ganz verschiedenen Zeiten, vormittags, mittags und abends, manchmal zweimal am Tag. Entsprechend aufwändig Bühnenbild und Kostüme für das diesjährige Märchen in der Weihnachtszeit, das möglichst vielen Zuschauern Freude machen soll. Macht es, wenn man die Premiere am Samstag als Maßstab nimmt. Einhellig dankbarer Jubel von Groß und Klein im ausverkauften Schauspielhaus für ein Märchen voll überbordender Fantasie.

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Aus den Häusern 21. November 2019

„…und habe großen Trost gefunden“


3. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie am Buß- und Bettag: Bestechende Chöre im Requiem von Brahms und ein mutiger Cellist --

Er musste büßen, doch er hat es gar nicht verdient: Thomas Bruder, der Solo-Cellist der Robert-Schumann-Philharmonie, hatte sich die Noten des 2. Cellokonzerts von Schostakowitsch aufs Pult gelegt – geschrieben 1966 für Mstislaw Rostropowitsch, einen der besten Cellisten aller Zeiten und entsprechend schwer. Das Publikum in der stark besetzten Chemnitzer Stadthalle war am Buß- und Bettag mit großer Mehrheit aber gekommen, um das deutsche Requiem von Brahms zu hören – eines der schönsten und ergreifendsten geistlichen Chorwerke. Es wurde ein tief beeindruckender Abend – nicht nur dank Brahms.

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Aus den Häusern 03. November 2019

Kaffee macht die Kinder froh…


Premiere im Rückblick: Die Uraufführung der Kinderoper „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ gestern Abend im Chemnitzer Opernhaus – ein spritziges Vergnügen, das Jung und Alt begeisterte --

Draußen, vor der Oper, standen zwei Feuerwehrautos, Hightech selbstredend, drin tanzten die Wehr-„Männer“ den alten Spritzenwagen mit Blaulicht zu bärenstarken Einsätzen. Als der Vorhang nach langem Beifall gefallen war, spielte die Musik im Graben einfach weiter. Und viele Dutzend Kleine und Große staunten (viele zum ersten Mal) hinein zu den Geigen, Flöten und Bässen. Oper hautnah. Die beiden Österreicher Oliver Ostermann (Musik) und Alexander Kuchinka (Text und Regie) haben aus dem 50 Jahre alten alten Kinderbuch des Zwickauers Hannes Hüttner und des Reichenbacher Illustrators Gerhard Lahr eine spritzige musikalische Komödie gemacht, die Jung und Alt hellauf begeisterte. Hunderte fröhlicher Menschen auf einem Fleck – Oper, was willst Du mehr…

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Rund ums Theater 15. Oktober 2019

Traumwerk -"Life is but a dream"

Spielzeit im Kraftwerk: Jeffrey Goldberg & friends entführen sich und das Publikum ins Reich der Träume -

Leise tröpfeln die Töne, mit denen Jens Gagelmann mystisch leise den Abend einstimmt, von draußen, hinter den Reihen zupft streichelnd Jakub Tylman sein Cello, Sophia Maeno summt wiegenliedisch, ehe Jeffrey Goldberg an den Flügel gelangt und ganz ganz oben ein paar verhuschende Töne klimperklingen lässt. Erste Spielzeit am Montag im Kraftwerk, „besser Traumwerk“ (Sophia Maeno) in der neuen Spielzeit der Kultreihe am Fuß des Kaßbergs am Montag vor vollbesetztem Haus.

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