Rund ums Theater 28. September 2020

Beethoven250: Groß auch im Kleinen


Mitglieder der Robert-Schumann-Philharmonie mit drei Kammermusik-Juwelen -

Es ist immer wieder eine Freude: Die „Großen“ von der Philharmonie spielen vorgeblich „Kleines“: Kammermusik. Und das Publikum erlebt Sternstunden. Wie am Sonntag im Carlowitz-Saal der Chemnitzer Stadthalle beim 3. Beethoven-Kammermusikabend.

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Aus den Häusern 26. September 2020

Passend in Corona-Zeiten


Repertoire (Freitag, 18 Uhr): „Bin nebenan. Monologe für zuhause“ – Abstand von wem? -

18 Uhr. Ungewöhnliche Theaterzeit. Ungewöhnlich auch das Ambiente im Schauspielhaus. Viel weniger Leute. Ganze Reihen mit schwarzem Tuch für Corona-Abstand gesperrt. Auf der Bühne das ideale Corona-Abstandsstück: vier Personen, jede einzelne, vier Monologe. Und vier Möbelstücke.

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Aus den Häusern 26. September 2020

Leben. Lüge?

Repertoire (Freitag, 21 Uhr): Drei Tschechow-Einakter

Selten. Das Schauspielhaus empfängt um 21 Uhr teils neues Publikum, nachdem schon um 18 Uhr eine Aufführung im großen Saal stattgefunden hat. Wieder ein Kammerspiel, das sonst wohl ebenfalls im Ostflügel Platz fände.  Aber in Corona-Zeiten wird nur die Hauptbühne bespielt. Stress pur für alle Beteiligten – die vielen Proben und Aufführungen am selben Ort. Kompliment an die Theaterleute. Sie wollen das Publikum die lange theaterlose Zeit vergessen machen. Und – nebenbei, sagen sie selbst – sie brauchen endlich wieder das Spiel vor Leuten.

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Überregional 25. September 2020

Chemnitzer "Lohengrin" für den "Faust" nominiert

Sebastian Ellrich schuf eine beeindruckende Bühne für den Chemnitzer "Lohengrin"

Und wiederum ein Chemnitzer "Wagner" für den Theaterpreis "Der Faust" nominiert: 2019 hat die Regisseurin Elisabeth Stöppler mit ihrer Chemnitzer Inszenierung von Richard Wagners „Götterdämmerung“ Deutschlands wichtigsten Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Regie Musiktheater“ erhalten. Jetzt wurde für 2020 Sebastian Ellrich für sein beeindruckendes Bühnenbild zum "Lohengrin" nominiert, der im Januar noch Premiere hatte. Das gab der Deutsche Bühnenverein als Initiator der Auszeichnung bekannt.

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Vom Förderverein 22. September 2020

Starke Mitgliederversammlung

Mehr als 100 Theaterfreunde am Montag in ungewohntem Ambiente

Ein Stück Sehnsucht, dem Theater, das man so lange vermissen musste, nahe zu sein, machte Johannes Schulze, der Vorsitzende des Theaterfördervereins als einen Grund dafür aus, dass so viele Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung gekommen waren. Alle trugen sie Mund-Nasen-Schutz, die ganze Zeit, während sie den Berichten des Vorsitzenden über das (gute) Jahr 2019 und des kommissarischen Schatzmeisters Jörg Thiele über ein gesundes finanzielles Fundament lauschten.

Normalerweise finden die Mitgliederversammlungen des Fördervreins Anfang Juni im großen Saal des Schauspielhauses statt. Ging beides nicht. Corona... Desto eher waren die Mitglieder gespannt darauf, was Generalintendant Christoph Dittrich und die Spartenleiter für die neue Spielzeit vorstellen konnten. "Jeden Zentimeter erobern wir uns zurück", versprach Christoph Dittrich und bat um Verständnis, dass gerade wegen des täglichen Kämpfens um beste Proben-, Aufführungs- und Publikumsteilnahme-Möglichkeiten manche Aufführungen eher kurzfristig zu buchen sind. Und er versprach, dass auch die beliebten Probenbesuche ermöglicht werden, wo und wann immer es geht. (Die kommenden Proben finden Sie ganz aktuell oben durch Klick auf "Termine")

Interessante Aufführungen sind in allen Sparten zu erwarten - und wohl auch manch von Corona-Abständen erzwungenes kreatives Experiment, wie Gundula Hoffmann, die Leiterin des Figurentheaters vermutete, die mit der virtuellen Wanderung im Weltall schon jetzt für Schlagzeilen sorgte. Sabrina Sadowska versprach, dass es den hochgelobten Nussknacker geben wird, auch wenn das Orchester nicht in den Graben darf. Raimund Kunze, der Orchesterdirektor, sorgt dafür, dass die ersten Reihen in der Stadthalle abgebaut werden und die Bühne erweitert wird, um große Sinfonien von Mahler und Bruckner zu spielen. Christoph Dittrich freut sich darauf, einen Offenbach (erstmals in Chemnitz!) anbieten zu können, dazu Mozarts "Bastien und Bastienne" - und er berichtete, dass ausgerechnet in Coronazeiten der lang gehegte Wunsch nach einem Opernstudio in Erfüllung geht. Im Schauspielhaus geht es Tag und Nacht rund, aber Carsten Knödler freute sich besonders, dass das Weihnachtsmärchen im Opernhaus gespielt werden kann..


 

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