Vom Förderverein 24. Februar 2019

Termine März und April im Netz

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Überregional 19. Februar 2019

Das Gewinnerstück „Rauschen“: Komisch, schwarz, treffend


Der Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik 2019 geht an Natalie Baudy --

Hat so ein Titel überhaupt eine Chance? „Rauschen – Oder: Wenn du nicht existierst, geh mir bitte aus dem Licht. Danke!“. Ja, und was für eine. Aus 66 Einsendungen entschied sich die Jury, bestehend aus Andrea Czesienski (Lektorin des Henschel Verlags), Brian Bell (Regisseur), Johannes Schulze (Vorsitzender des Theaterfördervereins) und Kathrin Brune (Dramaturgin) Ende Januar einstimmig für dieses Stück. Thematische Brisanz, stilistische Genauigkeit, verbunden mit einem humoristisch-kritischen Blick auf Mensch und Gesellschaft waren ausschlaggebend für die Entscheidung, teilen die Theater Chemnitz mit.

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Aus den Häusern 15. Februar 2019

Zum Dahinschmelzen. (Die Gletscher nicht)


6. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Bruch fürs Herz, Strauss für die Sinne --

Vom ersten Ton an griff der junge, knapp 26-jährige kanadische Geiger Timothy Chooi den Zuhörern ans Herz. Zum Hinschmelzen schön spielte er Bruchs 1., das bekannteste, Violinkonzert. Die Alpengletscher lassen sich nicht so leicht rühren: Vor der donnergewaltigen Musik von Richard Strauss scheinen sie gleichsam zu erstarren, zumindest in den Bildern von Tobias Melle, die auf der Großleinwand gleichzeitig gezeigt wurden. Die Stadthalle war auch am Donnerstag wieder fast voll besetzt. Das Publikum jubelte dem Geiger zu und dankte enthusiastisch der Robert-Schumann-Philharmonie unter GMD Guillermo García Calvo.

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Überregional 08. Februar 2019

Freude über 9 Millionen Euro für die Theatermitarbeiter


Ralph Burghart neuer Aufsichtsratschef der Chemnitzer Theater --

Das war ein besonderer Tag für Barbara Ludwig: Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin durfte an ihrem Geburtstag (Herzlichen Glückwunsch auch vom Theaterförderverein!) zusammen mit Generalintendant Christoph Dittrich von Kunstministerin Eva-Maria Stange die Urkunde übernehmen, mit der der Freistaat Stadt und Theater neun Millionen Euro für die nächsten vier Jahre zusichert. Damit kommen die Theatermitarbeiter nach fast 20 Jahren Haustarif mit Gehaltseinbußen von fast 14 Prozent endlich auf das Niveau, das der Flächentarif vorsieht.

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Aus den Häusern 03. Februar 2019

Manchmal geht der Zauber flöten


Premiere im Rückblick: Regisseur Michael Schilhan sucht mit vielen bunten Bildern in Mozarts „Zauberflöte“ den Weg zu Vernunft, Weisheit und Natur  --

Langer, skandierender Beifall am Ende: Dem Publikum im ausverkauften Chemnitzer Opernhaus hat die Premiere der „Zauberflöte“ am Samstag gefallen. Regisseur Michael Schilhan versucht in vielen bunten Bildern zu erklären, was eigentlich hinter der Geschichte von Tamino und Pamina, Papageno und Papagena, der Königin der Nacht und dem Sonnenherrscher Sarastro stecken soll: die Suche nach Weisheit und Vernunft. Er lässt viel reden (mehr als im Textbuch steht) und mit Piktogrammen (Juli Gudehus) gibt er uns immer wieder Hinweise mit dem Zaunpfahl, worum es gerade geht: um Freiheit, Gleichheit, Würde, und was sich Mozarts Freimaurer sonst noch alles auf die Fahnen geschrieben haben sollen. Die Eule der Athene oder der Minerva, ganz wie Sie wollen, hier allgegenwärtige Animation (Michael Bachhofer) vom ersten Vorhang an, ist seit Altgriechen- und Altrömerzeiten der Vogel der Weisheit. Die Illuminaten haben sie zu ihrem Symbol gemacht, die Freimaurer sie geliebt. Wir haben es verstanden…

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