Vom Förderverein 02. Juni 2012

Schauspielstudio: Bald geht's los

Die Neuen auf Stippvisite in Chemnitz

Markus Westphal (29), Florentine Krafft (24), Kaspar Locher (23) und Anna-Sophie Fritz (22) sind die ersten Studenten des neuen Chemnitzer Schauspielstudios. Jetzt waren sie in Chemnitz, um sich ihre neue Arbeitsstätte anzuschauen und zu gucken, wo sie

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Überregional 25. Mai 2012

Alles richtig gemacht: Die schweigsame Frau in Chemnitz

Dreispitz ab vor Regisseur Gerd Heinz


Szenenbild der Chemnitzer Aufführung

Die Chemnitzer Aufführung der "Schweigsamen Frau" von Richard Strauss wird überall hoch gelobt. Hervorgehoben in den Kritiker-Stimmen der Mut von Regisseur Gerd Heinz, das Ambiente nicht in die Moderne hinüberzuwurschteln. Schon beim Opernfrühstück des Fördervereins hatte der Regisseur ein Bekenntnis zur "Glaubwürdigkeit der Szene" abgelegt, die auf die "Glaubwürdigkeit der Figuren" abstrahle. Andere haben das ganz anders gemacht. Und sind auf den Bauch gefallen. Zum Beispiel Christine Mielitz in der Komischen Oper Berlin vor vielen Jahren. Der Zeitungs-Ausschnitt fiel mir gerade durch Zufall in die Hand. Triefend vor Ironie schrieb am 18.März 1991 der Kritiker Klaus Geitel in der "Welt": "Die Regisseurin hat die Handlung in die dreißiger Jahre verlegt, in denen bekanntlich nicht nur Friseure, sondern offenbar auch Priester und Standesbeamte noch ins Haus kamen und man dort auch gleich Gerichtssitzungen abhielt mit Streusandbüchse und Federkiel. Auch Wandertruppen der Commedia dell'arte brachen einem gern unversehens zerstörerisch ins Wohnzimmer ein. Das dramaturgisch feine soziale Geflecht, das Stefan Zweig für Richard Strauss ausspannte, wird inszenatorisch niedergetramepelt. Immer wieder ist es, als wolle die Inszenierung sich selbst veralbern. Nichts stimmt vorsätzlich mit nichts zusammen: das nennt man einen Triumph der Regie."

Kein weiterer Kommentar. Hut (besser: Dreispitz) ab vor Gerd Heinz für die Chemnitzer Inszenierung.

Noch zweimal wird die Schweigsame Frau in Chemnitz aufgeführt: Dienstag, 5. Juni, und Freitag, 8. Juni, jeweils 19.30 Uhr.

Vom Förderverein 24. Mai 2012

Akademisten: Auf ein Neues

Großer Andrang auf die raren Plätze

Während die einen sich mit einem Konzert am 17. Juni für eine so arbeits- wie lehrreiche Saison bedanken (wer darf als Student in einer Spielzeit schon "Die schweigsame Frau" und "Turangalîla" spielen?), stehen die Neuen für die Spielzeit 2012/2013 schon vor der Tür. Um die raren drei Akademisten-Plätze bewerben sich

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Überregional 24. Mai 2012

Bonn freut sich auf Helmich

Intendantenvertrag unterschrieben

Noch steht Bernhard Helmich vor dem Chemnitzer Opernhaus. Aber am 1. August 2013 soll er in Bonn als Intendant anfangen. Gestern wurde der Vertrag unterschrieben. Morgen stellt sich Helmich dem Kulturausschuss vor. Bonn freut sich. Aber es gibt auch Knatsch. Der Bonner Oberbürgermeister hat eine Fusion der Opernhäuser in Bonn und Köln angeregt... Die Chemnitzer hoffen auf eine "krönende" Abschlusssaison Helmichs. - Der Nachfolger steht in Chemnitz noch nicht fest. Die Findungskommission tagt im Juli.

Zur Vertragsunterzeichnung:

Das meldet das Bonner Rathaus

So berichtet der Bonner Generalanzeiger (mit Bild)

Zum Knatsch

Schlag ins Gesicht

GMD "Wie ein ungeliebtes Kind"

Vom Förderverein 24. Mai 2012

Akademisten sagen musikalisch danke

Konzert am 17. Juni in der Jakobi-Kirche

Versprechen werden wahr: Die diesjährigen Akademisten der Robert-Schumann-Philharmonie und ihre Mentoren geben ein komplettes Konzert als musikalisches Dankeschön an die Mitglieder des Fördervereins. Das hat es bisher noch nie gegeben, obwohl der Förderverein die Akademisten schon seit Jahren finanziert. Der äußere Anlass war eigentlich

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