Aus den Häusern 25. Mai 2020

Na endlich! Es geht wieder los


Komödie, Schlagerabend, Kinderstück: Theater Chemnitz lädt im Sommer in den Küchwald ein -

Nachdem der Freistaat Sachsen in seiner aktuellen Corona-Schutz-Verordnung die Öffnung der Theater ab 15. Mai 2020 bei Einhaltung der derzeit geltenden Hygienestandards genehmigt hat, stellen die Theater Chemnitz, nun mit großer Freude, dass es wieder (ein bisschen zumindest) losgehen kann, einen Sommerspielplan für die Monate Juni und Juli 2020 vor. Schauspieler, Sänger; Musiker erwarten ihre Gäste dann im Küchwald.

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Aus den Häusern 18. März 2020

Es kommt die Zeit danach…


„Chemnitz darf sich auf eine phänomenale „Carmen“ freuen“, schreibt Roland H. Dippel auf nmz online --

Wäre nur Corona schon vorbei (und wir alle noch gesund): Wir würden uns auf eine großartige „Carmen“ in Chemnitz freuen können. 19 Stunden vor der dann abgesagten Premiere hat der Kritiker der Neuen Musikzeitung, Roland H. Dippel, die Generalprobe gesehen. Und schwärmt auf deren online-Portal geradezu von dieser Chemnitzer Produktion.

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Aus den Häusern 13. März 2020

Corona: Ab sofort Theater zu!

Vorstellungausfall vorerst bis 13. April - Auch Probenbesuche und Matineen fallen aus!

Die Theater Chemnitz müssen vorerst bis zum 13. April zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus alle Vorstellungen ausfallen lassen. Auch Führungen und Begleitprogramme gibt es nicht. Das teilten die Theater heute mit.

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Aus den Häusern 06. März 2020

Der Commander am Cello


7. Sinfoniekonzert  (Donnerstag): Warum das für Chemnitz und die Robert-Schumann-Philharmonieein ganz besonderes Konzert war -

Das kommt nicht aller Tage vor. Der Solist verstaut in der Pause sein teures Stradivari-Cello („Marquis de Corberon“ von 1726), schlüpft in seine Jeans und hört sich, mitten im Publikum den zweiten Teil des 7. Sinfoniekonzerts an. Steven Isserlis, Commander of the British Empire, will genießen, wie dieses wunderbare Orchester, das ihn vorhin so toll begleitet hat, unter der Leitung des kurzfristig eingesprungenen Chinesen Lan Shui (der vorgesehene Karel Mark Chichon war krank geworden) die beiden Tondichtungen „Don Juan“ (uraufgeführt in Weimar) und „Tod und Verklärung“ (UA in Eisenach) zelebrieren wird. Dabei wissen wohl weder der britische Commander noch der chinesische Chef, welch enge Beziehungen Richard Strauss ausgerechnet zu Chemnitz hatte – und zum Orchester der sächsischen Stadt.

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Aus den Häusern 02. März 2020

Der kleine Krieg


Repertoire (Sonntag): Alle Verlierer? – Nina Mattenklotz bringt Tennessee Williams „Glasmenagerie“ als packende Parabel für unsere Welt auf die Drehbühne des Chemnitzer Schauspielhauses--

Tennessee Williams schrieb seine „Glasmenagerie“ mitten im Zweiten Weltkrieg. Aber das Stück handelt  nicht vom Irrsinn des Völkermords, vom Tod Tausender US-Soldaten oder der Trauer der Mütter. Es beleuchtet einen ganz anderen Krieg: den alltäglichen kleinen, den in der Familie, in der jeden Tag gekämpft wird, es sich aber immer um dasselbe dreht, es nur Verlierer gibt und keine Hoffnung, weil kein Ich das Du versteht. Da kann es keinen Frieden geben. Die „Glasmenagerie“ ebnete Williams den Weg zum Weltautor, der Gültiges zu sagen hat. Gute Wahl, das Stück im Zeitalter der Kommunikationsverweigerung und der Spaltung der Gesellschaft jetzt auf die Bühne zu bringen. Nina Mattenklotz erzählt in Chemnitz  eine bedrückend moderne Parabel enttäuschter Erwartungen. Nach der ausverkauften Premiere am Freitag war auch die zweite Vorstellung am Sonntag gut besucht. Die betroffenen Zuschauer dankten den Schauspielern mit langem Beifall.

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