Aus den Häusern 24. November 2013

Witziges Schneewitzchen


Premiere im Rückblick: Verführerzwerge und Blödprinzen - Im Chemnitzer Schauspiel erntet Tilo Schiemenz‘ Fassung von „Schneewittchen“ viel Beifall.

Alles anders als sonst bei einer Aufführung im Premieren-Abo. Samstag, schon um sechs Uhr abends. Ein Programm(heft)  zum Ausschneiden und Basteln von Zwergenhaus und Märchenfiguren. Weniger bekannte Premierengesichter. Viele, viele Kinder, die nicht müde wurden beim Schauen. Eltern, Tanten, Onkel und Großeltern, die sich amüsierten. Alt und Jung verliebt in das witzige, muntere Teenie, das immer noch Schneewittchen heißt, obwohl es Fußball spielt. Die neue Fassung des Grimm'schen Märchens von Tilo Schiemenz im Chemnitzer Schauspielhaus erntete reichen Beifall von Klein und Groß.

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Aus den Häusern 27. Oktober 2013

Aufmüpfige Dornenrose angelt sich ihren Traumprinzen

Premiere im Rückblick: Auftaktsieg für den neuen Chemnitzer Ballettchef Reiner Feistel mit seiner „Dornröschen“-Version

Es ist weder Dornröschen, wie man es von den Grimms kennt. Noch ein Spitzen- und Tütü-Ballett à la Bolschoi. Die Dornenhecken werden Geschenke-Mauern. Die Feen-Tanten musicaln wie ein Fernsehballett. Tschaikowsky hätte sich die Augen gerieben, wozu seine Musik überall passt. Aber Reiner Feistels Version kam beim Chemnitzer Publikum an: Lang anhaltender Beifall nach der Premiere am Samstag im Opernhaus.

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Aus den Häusern 20. Oktober 2013

Sechs, die Sex suchen. Oder: Suchet, und ihr werdet finden. Oder auch nicht.


Premiere im Rückblick: Woody Allens Mittsommernachts-Sex-Komödie im Chemnitzer Schauspielhaus

An Woody Allen scheiden sich die Geister. (Pseudo-)Intellektuelle lieben seinen skurrilen Witz. Sie nominieren ihn 23 Mal für den Oscar und verleihen ihm vier, auch wenn sie sich damit wissentlich Neurosen einhandeln, weil der Stadtneurotiker nienicht kommt. Auch Theaterleute lieben ihn, weil kaum ein anderer wie er pausenlos Theater spielt und ist. Seine Mittsommernachts-Sex-Komödie bot - immerhin! - die Wiener Burg dem Publikum als Silvesterknaller an (2011), jetzt wuseln die Chemnitzer Schauspieler durch den Phallus-Pilzwald der schwül erotischen Sommernacht. Aber da gibt es immer auch die anderen, für die Woody Allen den Bekloppten nicht nur spielt…

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Aus den Häusern 19. Oktober 2013

Johnny Cash: Auch der zweite Abend rammelvoll


Blick ins Repertoire: Die Hommage an den Country-Sänger überzeugt auch in Chemnitz

Inzwischen füllt sich, schön zu sehen, die Repertoire-Liste auf der Schauspielseite des Theaterauftritts im web. Zu Beginn stand ein einziges Stück da: Carsten Knödlers Inszenierung der „Virginia Woolf“ aus der letzten Spielzeit. Knödler musste handeln.

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Aus den Häusern 11. Oktober 2013

Wenn vom Sehnen nur die Sucht bleibt


Premiere im Rückblick: Marbers „Hautnah“ in einer berührenden Studio-Inszenierung

Und wieder haben die Studenten des Chemnitzer Schauspielstudios ihr Publikum gefangen. Spontan. Sofort. Hautnah. So wie das Stück von Patrick Marber heißt. Der Ostflügel im Chemnitzer Schauspielhaus war rammelvoll. Ausverkauft. Manche kamen nicht mehr rein. Sie haben was verpasst.

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