Aus den Häusern 19. April 2013

Gegen den Strich


Anmerkungen zum 8. Sinfoniekonzert: Was Rasch, Mozart und Zemlinsky eint

Frank Beermann geht gern mal unkonventionelle Wege. Das ist ihm und der Robert-Schumann-Philharmonie bisher wohl bekommen. Aber beim 8. Sinfoniekonzert (Mittwoch/Donnerstag) setzte er noch einen drauf: Er wählte drei Kompositionen aus, die strikt gegen alle Hörgewohnheiten des Publikums um Anerkennung kämpf(t)en. Ob die Chemnitzer da mitmachten?

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Aus den Häusern 15. April 2013

Philharmonikerkuchen und Quintettforelle

Konzertfrühstück: Frank Beermann kündigt großes Schubert-Projekt für 2014 an. Und die "Aida" kommt wieder

Frank Beermann weiß, wie man das Publikum zum „Atmen" bringt, damit die „Chemie mit den Musikern auf der Bühne" stimmt. Aber der GMD kann auch locker und flockig aus dem Nähkästchen plaudern, wenn ihn Carla Neppl, die Dramaturgin piekst...

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Aus den Häusern 14. April 2013

Das war‘s: das Aus für den KPMG-Quatsch!

Premiere im Rückblick: Chemnitzer Ballett reißt mit der „Tanzhommage an Queen" das Publikum von den Stühlen

Die Schlechtachter von der KPMG verstehen nicht wirklich was vom Theater. Wenn sie auch nur die leiseste Ahnung davon hätten, würden sie in ihrem „Gut"achten (Achtung: Wort ist Satire!) nicht die Schließung des Chemnitzer Balletts empfohlen haben. Die Premiere der „Tanzhommage an Queen" wurde zu einem frenetisch umjubelten Erfolg für die Chemnitzer Compagnie.

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Aus den Häusern 07. April 2013

You’ll (n)ever walk alone…


Premiere im Rückblick: „Liliom" in Chemnitz - Im Himmel ist nur Platz für Sünder

Hej Mann, was warndas? Vorher „Berlin Tag und Nacht" geglotzt? Gloob'sch jetz nich. Wie quatschen'nn die? Hammer! Und dann kriegste noch mordswas auf die Oogen 'n Ohren. Scheiße. Aber die kleene Marie. Da schmeißt'e dich weg. Wie die sich MG-mäßig auskotzt - yep! Bis sie blaue Lippen kriegt und die Spucke Blasen wirft. Und du, Liliom, du bist'och 'n Arsch. Was machste'n jetz? Verhauste den Teufel?

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Aus den Häusern 24. März 2013

Jubel klatschte Buhs schnell nieder


Premiere im Rückblick: Deutsche Erstaufführung der „Herzogin von Malfi" in der Chemnitzer Oper

Vor der Premiere sagte ein Theatermann zu mir: „Gut, dass Sie jetzt noch den Sekt trinken, ich weiß nicht, ob er Ihnen hinterher noch schmeckt". Ich hab hinterher zuhause Rotwein getrunken. Farblich passend zum reichen Bühnenblut. Und zum roten Leichendrunk der jeweils Überlebenden neben dem Sarg. Und er hat gemundet. Mein Rotwein.

Aber mir hat auch die Aufführung gefallen. Anderen nicht.

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