Rund ums Theater 10. Dezember 2015

Gute Idee: Theaterzentrum zwischen Innenstadt und Brühl

Neues Schauspielhaus bei der Oper - das muss kein Traum bleiben.-

"Derzeit noch nahezu unvorstellbar", kommentiert Michael Müller zwar heute in der "Freien Presse", aber "mit einem modernen, architektonisch ansprechenden Bühnenhaus als Anker am südlichen Brühlende" gewinne ein Vorschlag der Bündnisgrünen "plötzlich Konturen". Recht hat er. Thomas Lehmann, Vorsitzender der Fraktion im Chemnitzer Stadtrat, hatte vorgeschlagen, am Opernhaus ein richtiges Theaterzentrum zu planen - mit einem neuen Schauspielhaus, Probebühnen und -räumen und Technik.

Das wird Geld kosten. Aber damit ließe sich auch eine Menge Geld sparen - weil etwa Probenräume, Malsaal und andere Gewerke über die Stadt verstreut sind und Miete und Transport kosten, und weil im und am Schauspielhaus eh Sanierungen anstehen. Ein lebendiges Theaterzentrum wäre aber auch ein Gewinn für die Stadt – am Gelenk zwischen Innenstadt und Brühl.

Kunstsammlungen und die neue Uni-Bibliothek in Griffweite, die neue quirlige freie Szene am Brühl und am Sonnenberg (wenn denn die Bazillenröhre demnächst wieder schön ist) ganz nah, das sollte nicht nur eine Idee bleiben. Generalintendant Christoph Dittrich will sie denn auch, wie der der "Freien Presse" gesagt hat, in das Theater-Entwicklungskonzept einarbeiten, das er 2016 dem Stadtrat vorlegen wird. Eine Idee gewinnt Konturen…

Den ganzen Beitrag in der "Freien Presse" können Sie hier nachlesen.

Rund ums Theater 27. November 2015

Draußen vor der Tür. Rasch noch ein Selfie...

Nur mit Prince Charles gibt's keins - Was Beermann künftig vorhat.-

Geduldig hörte sich der Prince of Wales offenbar an, was Torsten Rasch ihm da verklickerte - dass nämlich moderne Musik doch gar nicht so schwierig sei. Hätte der Komponist da mal lieber den Dirigenten rangelassen. Denn Beermann will sich künftig mehr um "historische Aufführungspraxis" kümmern. Vielleicht hätte der schon ewig auf den Thron wartende Folger für ein historisches Händel-Hallelujah denn doch ein Handy-Foto erlaubt...

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Rund ums Theater 24. November 2015

Blaue Stunde am Montag

Kammermusik-Spielzeit im Kraftwerk: Jakub Tylman & Friends sind nicht zu stoppen – Und das Publikum auch nicht.-

Nicht zu glauben: selbst Ute Kiehn, die Hausherrin des „Kraftwerks“ in Chemnitz war überrascht. Zum ersten Mal hatten die Mitarbeiter nochmal 20 Stühle mehr gestellt, und auch sie waren voll besetzt. Weit mehr als hundert Zuhörer, trotz Sauwetter am Montag, Schneematschfuddel. Warum? Ganz einfach: Jakub Tylman & Friends sind immer für Überraschungen gut. Diesmal ganz besonders.

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Rund ums Theater 10. November 2015

Ergreifend.


Dvořáks „Stabat mater“ in der Chemnitzer Kreuzkirche

Als "Gastspiel" war der Auftritt der Robert-Schumann-Philharmonie in der Kreuzkirche im Theater-Spielplan angekündigt. Aber hier trafen sich Freunde. Die Profi-Musiker und die Laiensänger der Kantorei der Kreuzkirche wollten am Sonntagabend nur eines: gemeinsam eines der schönsten geistlichen Chorwerke den Chemnitzern nahebringen - in höchster Qualität. Kantor Steffen Walther hat es wieder geschafft: Das Herbstkonzert in der vollbesetzten Kreuzkirche auf dem Chemnitzer Kassberg wurde zu einem bejubelten Triumph für alle Mitwirkenden.

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Rund ums Theater 27. Oktober 2015

Das klingt nach einem weiteren Klassik-Echo


rbb schwärmt von der Chemnitzer Produktion.

1946 komponiert, erst 2009 uraufgeführt (in Venedig) - und dann kam Beermann. Brachte das Werk (im ersten Sinfoniekonzert der Spielzeit 2013/14) in die Chemnitzer Stadthalle.

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