Überregional 05. August 2012

„Das Labyrinth“: Chemnitz war zehn Jahre früher dran

Das Programmheft der Chemnitzer Premiere am 29. September 2002


Zweiter Aufguss des „zweyten Theils" der „Zauberflöte" jetzt bei den Salzburger Festspielen

Der Kritiker des "Tagesspiegel"  rieb sich nach der Festspiel-Premiere des „Zweyten Theils der Zauberflöte" am Freitagabend verwundert die Augen: „Unerklärlich, dass die bislang einzige Inszenierung 2002 in Chemnitz folgenlos blieb! Denn was da jetzt im Innenhof der Salzburger Residenz zu erleben ist, darf als Sensation bezeichnet werden", schrieb er am Samstag in seine Rezension. Eine Sensation? Na, ja. Die Sensation spielte sich eher damals in Chemnitz ab, vor zehn Jahren.

weiterlesen »
Überregional 16. Juli 2012

Sommernews

Sommer. Die theaterlose - die "schreckliche" Zeit. Aber irgendwas tut sich immer. Wir halten Sie auf dem laufenden.

 

Großes Lob für das Chemnitzer Schauspiel

Daumen nach oben: Fünf Experten loben das Chemnitzer Schauspiel in fünf Kategorien. Sie zogen die Saisonbilanz in "Die deutsche Bühne", dem Magazin des Deutschen Bühnenvereins. In Dresden und Leipzig reibt man sich verwundert die Augen - dort gab's solche Palmen nicht. "Die deutsche Bühne" schreibt aktuell in ihrem online-Magazin:

"Das Schauspielhaus Chemnitz vereint fünf Stimmen in fünf Kategorien auf sich – Michael Chlebusch schreibt: „Das Haus hat mit seiner Verbindung von Bühnen- und Rahmenprogramm ein überzeugendes Gesamtkonzept geboten. Vor allem die Gewinnung von Nachwuchspublikum wird hier engagiert angegangen. Mit der Eröffnung der neuen Spielstätte Ostflügel für junge Stücke und Regisseure, dem Einzug des Figurentheaters in das Haus und der Nachtschicht-Show- und Veranstaltungsreihe ist ein vielschichtiges Programm geboten, das lückenlos alle Altersgruppen im Haus hält."

Der ganze Artikel in "Die deutsche Bühne"

 

Schauspielstudio: Gleich rein in die Vollen

"Unsere" vier Schauspielstudenten aus Wien, Zürich und Salzburg lassen nichts anbrennen. Im Sommer wird geprobt, am 28. September ist Premiere von "Illustrate Illyria" nach Shakespeares "Was Ihr wollt". Hintergründe zum Stück und zum "geretteten" Schauspielstudio auf der Theaterseite.

Chemnitzer Zauberflöte trotzt Regensburger Regen

Harte Prüfung nicht nur für Tamino und Pamina, sondern auch für das Publikum im Hof von Schloss Emmeram in Regensburg. Ob das Wetter halten würde? Laue Sommerabende wurden es nicht - eher nasskalte. Trotzdem, Prüfung bestanden: die Chemnitzer Zauberflöte kam bei Fürstin Glorias "Sommerfestspielen" in Regensburg gut an, wie die "Mittelbayerische" berichtet.

 

Ensemble 01: Mit den Neutönern auf Du und Du


ensemble 01


Gott, ist ein Mozart so einfach mit seinen eindeutigen Takten und wohlklingenden Harmonien. Bei den Komponisten des 21. Jahrhunderts geht alles drunter und drüber – rhythmisch und quer durch die zwölf Töne einer Oktave. Wieder mal zeigte das Chemnitzer „ensemble 01", diesmal zusammen mit der Klarinettistin Regine Müller, dass es zu Recht zu den bedeutendsten Kammermusik-Interpreten neuer Musik in Deutschland gehört.

weiterlesen »
Überregional 25. Mai 2012

Alles richtig gemacht: Die schweigsame Frau in Chemnitz

Dreispitz ab vor Regisseur Gerd Heinz


Szenenbild der Chemnitzer Aufführung

Die Chemnitzer Aufführung der "Schweigsamen Frau" von Richard Strauss wird überall hoch gelobt. Hervorgehoben in den Kritiker-Stimmen der Mut von Regisseur Gerd Heinz, das Ambiente nicht in die Moderne hinüberzuwurschteln. Schon beim Opernfrühstück des Fördervereins hatte der Regisseur ein Bekenntnis zur "Glaubwürdigkeit der Szene" abgelegt, die auf die "Glaubwürdigkeit der Figuren" abstrahle. Andere haben das ganz anders gemacht. Und sind auf den Bauch gefallen. Zum Beispiel Christine Mielitz in der Komischen Oper Berlin vor vielen Jahren. Der Zeitungs-Ausschnitt fiel mir gerade durch Zufall in die Hand. Triefend vor Ironie schrieb am 18.März 1991 der Kritiker Klaus Geitel in der "Welt": "Die Regisseurin hat die Handlung in die dreißiger Jahre verlegt, in denen bekanntlich nicht nur Friseure, sondern offenbar auch Priester und Standesbeamte noch ins Haus kamen und man dort auch gleich Gerichtssitzungen abhielt mit Streusandbüchse und Federkiel. Auch Wandertruppen der Commedia dell'arte brachen einem gern unversehens zerstörerisch ins Wohnzimmer ein. Das dramaturgisch feine soziale Geflecht, das Stefan Zweig für Richard Strauss ausspannte, wird inszenatorisch niedergetramepelt. Immer wieder ist es, als wolle die Inszenierung sich selbst veralbern. Nichts stimmt vorsätzlich mit nichts zusammen: das nennt man einen Triumph der Regie."

Kein weiterer Kommentar. Hut (besser: Dreispitz) ab vor Gerd Heinz für die Chemnitzer Inszenierung.

Noch zweimal wird die Schweigsame Frau in Chemnitz aufgeführt: Dienstag, 5. Juni, und Freitag, 8. Juni, jeweils 19.30 Uhr.

Überregional 24. Mai 2012

Bonn freut sich auf Helmich

Intendantenvertrag unterschrieben

Noch steht Bernhard Helmich vor dem Chemnitzer Opernhaus. Aber am 1. August 2013 soll er in Bonn als Intendant anfangen. Gestern wurde der Vertrag unterschrieben. Morgen stellt sich Helmich dem Kulturausschuss vor. Bonn freut sich. Aber es gibt auch Knatsch. Der Bonner Oberbürgermeister hat eine Fusion der Opernhäuser in Bonn und Köln angeregt... Die Chemnitzer hoffen auf eine "krönende" Abschlusssaison Helmichs. - Der Nachfolger steht in Chemnitz noch nicht fest. Die Findungskommission tagt im Juli.

Zur Vertragsunterzeichnung:

Das meldet das Bonner Rathaus

So berichtet der Bonner Generalanzeiger (mit Bild)

Zum Knatsch

Schlag ins Gesicht

GMD "Wie ein ungeliebtes Kind"

Überregional 19. März 2012

Zeichen

Rolf Stiska, (Gründungs-)Mitglied des Theaterfördervereins Chemnitz und langjähriger Chemnitzer Intendant, soll weitere vier Jahre Chef der Theater Halle bleiben. Das melden verschiedene Medien in Halle. Eine entsprechende Vertragsverlängerung habe ihm der Aufsichtsrat angeboten.

weiterlesen »

Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e.V. | Käthe-Kollwitz-Straße 7 | 09111 Chemnitz | Telefon: 0371 / 24 08 14 68 | info@theaterfoerderverein-chemnitz.de