Überregional 10. Dezember 2014

Carsten Knödler: Chemnitzer Theaterpreis auch 2016

Mutig: Der diesjährige Preis geht an Jan Peterhanwahr für das Stück „Zerstörte Seele“, das sich mit dem heiklen Thema Kindesmissbrauch beschäftigt

Der Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. Bereits die erste Ausgabe im letzten Jahr mit Martin Bauchs „Die Erben des Galilei“ fand großes Echo, beim Publikum und bei den Medien. Die Aufführung wurde hoch gelobt. „Dieser Theaterpreis war ein Experiment“, sagte Schauspielchef Carsten Knödler bei der Preisverleihung der zweiten Folge am Dienstag im „Ostflügel“ des Schauspielhauses. „Vom Erfolg waren wir selbst überrascht“. Desto leichter fiel ihm das Versprechen, dass es den Theaterpreis auch in der Spielzeit 2015/16 geben wird. Und desto mutiger zeigte sich die Jury um Dramaturgin Kathrin Brune. Mit Jan Peterhanwahrs Stück „Zerstörte Seele“ zeichnete sie ein bestechendes Drama aus, das sich mit dem heiklen Thema Kindesmissbrauch beschäftigt. Das ist bemerkenswert.

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Überregional 28. September 2014

Philharmonie on tour: Heute noch mal Wagner, dann geht's heim

Der Bratscher Albrecht Kunath wirft Schlaglichter auf eine spannende Woche zwischen Hoch- und Entspannung auf Neuschwanstein und in Oberbayern

"Nun endlich mal wieder ein Lebenszeichen aus Füssen. (Der Laptop war kaputt gegangen... Red.) Nun ist auch das dritte Programm erfolgreich geschafft. weiterlesen »
Überregional 25. September 2014

Probe im Brauhaus – Bravi auf der Bühne


Philharmonie: Wagner reißt die Hörer mit – Tag 2 auf Neuschwanstein

Kein Tropfen Bier und auch kein „Oans, zwoa, gsuffa – Ein Prosit der Gemütlichkeit“, obwohl die bayerische Bier-Hymne von einem Chemnitzer komponiert wurde.

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Überregional 24. September 2014

Philharmonie: Gelungener Auftakt in Neuschwanstein

Schubert und Mozart im Ludwig-Schloss – Heute Abend "endlich" Wagner

Mutig, aber geglückt. Mit Schubert („Dritte“ und „Unvollendete“) und mit Mozart-Arien (Julia Bauer) stimmte die Robert-Schumann-Philharmonie unter Frank Beermann gestern Abend in Neuschwanstein, Ludwigs II. Lieblingsschloss, gewissermaßen auf das Hauptprogramm ein.

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Überregional 31. Juli 2014

Jetzt ist die Chemnitzer Oper auch für Prinz Charles ein Begriff

Heute Abend Uraufführung von Torsten Raschs „A foreign field“ – Der Thronfolger ist Schirmherr des Werks, das auch im Auftrag der Theater Chemnitz entstanden ist

Das ließ sich Prinz Charles nicht nehmen: Er ist Schirmherr („President“) des berühmten Three Choirs Festivals, dessen 287. Folge heute Abend in Worcester (130 Meilen nordwestlich von London) seinen Höhepunkt erlebt mit der Uraufführung von Torsten Raschs („A Foreign Field“ („Ein fremdes Feld“). Charles ist bekannt dafür, dass er für „Versöhnung und neues Leben“ (auch Festival-Motto) eintritt nach den bitteren Erfahrungen, die die Welt im 20. Jahrhundert mit den schrecklichen Kriegen gemacht hat.  So scheint es dem englischen Thronfolger nur angemessen, dass er in seinem Grußwort extra erwähnt, dass der Auftrag für den Deutschen Torsten Rasch gemeinsam vom englischen Festival in Worcester und der deutschen  „Chemnitz Opera“ erteilt wurde, und dass die Komposition auch in Chemnitz aufgeführt wird. Ein nicht alltägliches Statement eines englischen Thronfolgers… Da ist nicht nur Torsten Rasch stolz („First time to be mentioned in a letter by HRH Prince Charles!“), da kann auch die Chemnitzer Oper sich freuen.

Bei der Uraufführung wirken auch Sängerinnen und Sänger der Kreuzkirchen-Kantorei mit. Zur  deutschen Erstaufführung am 5. März in Chemnitz reisen dann englische Sängerkollegen an.

Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e.V. | Käthe-Kollwitz-Straße 7 | 09111 Chemnitz | Telefon: 0371 / 24 08 14 68 | info@theaterfoerderverein-chemnitz.de