Category: Überregional Created on 2014-04-15

Elegie. Global.


Kammermusik im Kraftwerk:  Kraftakte im Familienverbund

Jakub Tylman, immer noch junger Vater, schleppte noch kurz vor dem Konzert den Kinderwagen hoch. Kyoko Nojima-Arbet, die Pianistin, vergaß vor all den Fingersprints, dass ihr Mann unter den Zuhörern war, und Luděk Růžička, der Geiger, zupfte seine Pizzicati in bester Manier seiner Philharmoniker-Harfenistin-Frau. Der Cellist und der Geiger sind Tschechen, die Pianistin Japanerin. Sie spielen Elegisches von einem Russen und einem Fleischersohn aus Nelahozeves (Mühlhausen), die beide Amerika schätzten. Und sie wohnen in Chemnitz. Und haben alle mit der Robert-Schumann-Philharmonie zu tun. Das kann Kammermusik im Kraftwerk. Wer sonst?

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Category: Überregional Created on 2014-03-17

Schill und Tylman: Kodaly koppelt zwei Kraftwerke


Kammermusik im Kraftwerk: Wenn zwei eins werden 

Wer dort war, heult dem Brahms nicht nach. Hartmut Schill und Jakub Tylman, Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie, musizierten am Montag im Kraftwerk einen Kodaly, dass es nur so fetzte. Ursprünglich hätte das Brahms-Sextett, schon einmal verschoben, aufgeführt werden sollen. Aber sechs Musiker gesund zu halten, ist offenbar schwierig…

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Category: Überregional Created on 2014-02-26

Chemnitzer Theaterpreis: Ein Auftakt nach Maß

Großes Medienecho - Uraufführung des Siegerstücks am 25. Mai

Offenbar hat ein solcher Preis in der deutschsprachigen Theaterlandschaft gefehlt. Mit 53 Einsendungen aus den deutschsprachigen Ländern hatte Karsten Knödler nicht gerechnet. Der Schauspieldirektor wollte bewusst einen „neuen Weg“ gehen, wie er bei der Preisverleihung gestern im Ostflügel des Schauspielhauses sagte. Schon in den Vorjahren hatte das Chemnitzer Treffen junger Autoren viele Liebhaber gefunden. Da wurden allerdings aus den Einsendungen nur Teile vorgelesen. Knödler: „Zumindest das Siegerstück gehört auf die Bühne“. Damit sprach Knödler dem ersten Preisträger Martin Bauch aus der Seele. Dass ein Stück „Die Erben des Galilei“ aufgeführt würde, sei für ihn fast noch mehr wert als das „hohe“ Preisgeld (5.000 €), sagte er. Wer seine Geschichte hörte, glaubt das sofort.

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Category: Überregional Created on 2014-02-25

Ganz aktuell: 1. Chemnitzer Theaterpreis geht an den Brandenburger Martin Bauch

Flucht in die Paragrafen endet vielleicht doch auf der Bühne

Der mit 5.000 Euro dotierte erste Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik geht an den 32-jährigen Brandenburger Martin Bauch für sein Kurzdrama "Die Erben des Galilei". Der Preis wurde am Dienstag-Abend im Ostflügel des Chemnitzer Schauspielhauses an den Autor übergeben. Die Jury zeichnete noch zwei weitere Arbeiten aus: "iMan" von der Österreicherin Katharina Köller (30) erhielt von der Jury-Vorsitzenden Kathrin Brune den zweiten, René Weisel für sein Stück "Tempelhofer Freiheit" den dritten Preis.

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Category: Überregional Created on 2014-02-04

Kammermusik im Kraftwerk: Eine Idee setzt sich durch


Philharmonische Dissonanzen-Harmonie mit Mozart und Haydn

Brahms hätte es sein sollen. Das Sextett. Mozart wurde es. Das Dissonanzen-Quartett. Und der Laden war am Dienstag Abend trotzdem voll. Schön, dass sich die Idee von Jakub Tylman & Co. von der Robert-Schumann-Philharmonie so durchsetzt. Aber es ist ja auch wirklich was Feines, dass die unsäglichen Soaps im Vorabend-TV Konkurrenz kriegen. Edle. Auf dem Kassberg. Im Kraftwerk. Äußerlich ganz locker, musikalisch Sahne.

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