Aus den Häusern 25. März 2018

Kalt wie Feuer


Premiere im Rückblick: Monique Wagemakers macht in der „Walküre“ alles anders als Verena Stoiber im „Rheingold“, sahnt aber genauso viel Beifall ab --

Die Erwartungen waren hoch: würde Monique Wagemakers in der „Walküre“ am Samstag im voll besetzten Chemnitzer Opernhaus Verena Stoibers vielgelobte Arbeit mit dem „Rheingold“-Auftakt toppen können? Die Antwort vornweg: Sie machte alles anders als ihre Kollegin. Aber das Publikum, darunter Landtagspräsident Matthias Rössler, applaudierte schlussendlich genauso euphorisiert. Im Parkett standen Zuschauer sogar klatschend auf.

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Rund ums Theater 19. März 2018

Jubiläum! 20. Schultheaterwoche eröffnet


Noch bis zum 23. März im Chemnitzer Schauspielhaus --

409 Teilnehmer, 19 verschiedene Inszenierungen: die Chemnitzer Schultheaterwoche verspricht interessant zu werden. Gestern, Sonntag, wurde sie eröffnet.

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Aus den Häusern 18. März 2018

Die Erde ist die Hölle, der Teufel schwebt oben, der Meister kriegt sein russisches Gretchen, und Pilatus wäscht seine Hände für alle Ewigkeiten

Premiere im Rückblick: Malte Kreutzfeldts Weltspektakel nach Bulgakows russischem „Faust“ in Chemnitz --

Am Ende haucht das russische Gretchen Margita zu ihrem Meister: „Hörst Du die Stille“? Da war (im Video) gerade die Atombombe hochgegangen. Für den Text, den Sie hier lesen, brauchen Sie keine fünf Minuten. Das Stück dauert (mit Pause) mehr als drei Stunden. Die Erklärungsversuche für Michail Bulgakows Kultroman „Meister und Margarita“, dem Plot für Malte Kreutzfeldts Adaption, füllen Bände. Soviel Zeit haben wir nicht. Machen wir’s kurz. Angesichts der Atombombe und der Angst davor ist alles Menschendenken und -tun eh nur noch komisch. Und grotesk.

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Aus den Häusern 16. März 2018

„Spiegel meiner Seele“


7. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Unkonventioneller Schumann und Ovationen im Stehen für einen Brahms. Und was Chemnitz sonst noch damit zu tun hat.--

Die Robert-Schumann-Philharmonie spielt Schumann: immer wieder große Vorfreude. Die Stadthalle an beiden Abenden gut gefüllt. Die Chemnitzer Musiker kennen ihren Namenspatron. Das spricht für wegweisende Interpretationen. Wenn alle mitmachen. Der Bach-Spezialist Martin Stadtfeld, 37, aber hat seine ganz eigene Sicht auf das, was er spielt. Und er weicht keinen Millimeter davon ab: „Ich kann nur das wiedergeben, was in mir ist. Was ich spiele, ist ein Spiegel meiner Seele. Mit Extravaganz hat das nichts zu tun,“ sagte er vor zehn Jahren in einem Interview vor seinem Konzert in Chemnitz.

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Rund ums Theater 07. März 2018

Fremdgänger

Tasten statt Klappen – Vergnüglicher Jazz-Abend mit dem Oboisten Volker Braun am Klavier und mit der Melodica --

Wieder ein geglückter Versuch, die Kassberger mit einer Überraschung zu Wochenbeginn in Fahrt zu bringen. Die Spielzeit im Chemnitzer Kraftwerk (ausnahmsweise wegen des Friedenstags am Dienstag) lockte Volker Braun mit seinen Trio-Kollegen Andreas Braun (Bass und E-Bass, Gast aus Erfurt) und Frank Lange (Schlagzeug, Philharmoniker-Kollege) zu einer Stunde Jazz vom Feinsten. Sauwetter draußen, der ungewohnte Termin: ein paar Plätze blieben leer. Dafür feierten die Anwesenden das Volker-Braun-Trio desto herzlicher.

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