Aus den Häusern 25. November 2017

Auf Dorincourt feiern sie schon. Jetzt kann Weihnachten kommen

Premiere im Rückblick: Silke Johanna Fischer bringt mit dem Chemnitzer Ensemble einen rührenden „kleinen Lord“ auf die Schauspielbühne – Selbst gestandene Premierenabonnenten wischen sich die Augen –

Alles richtig gemacht. Das Chemnitzer Schauspiel kann wieder damit rechnen, dass die mehr als 20 folgenden Aufführungen des neuen Weihnachtsmärchens vor einem vollen Haus über die Bühne gehen. Schon nach den Proben hat sich offenbar rumgesprochen, dass der Chemnitzer „Kleine Lord“ mindestens ebenso zu schwitzenden Augen führt, wie der Kultfilm mit Ricky Schroder und Sir Alec Guinness von 1980, der zu TV-Weihnachten gehört wie Dinner for one an Silvester.  Einige Vorstellungen sind schon ausverkauft. Die Premiere heute Abend wird einen zusätzlichen Schub geben. Das Publikum war begeistert. Und nicht nur das kleine.

weiterlesen »
Aus den Häusern 25. November 2017

Vom Sinn der Sinnlosigkeit


Premiere im Rückblick: Mit „Europa! – Ein patriotischer Abend, 1917!“ bringt Carsten Knödler eine schrille Collage in den Ostflügel des Chemnitzer Schauspielhauses. Warum uns die „Verrückten“ von dereinst auch hundert Jahre später noch was zu sagen haben… --

Wenn es endlich ein Stück für die „Stadt der Moderne“ gibt, das wie die Faust aufs Auge passt, dann dieses. Mit „Europa! – Ein patriotischer Abend, 1917!“ hat Carsten Knödler, Chemnitzer Schauspieldirektor, eine szenische Collage erfunden und gestern in den ausverkauften Ostflügel des Schauspielhauses gebracht, die in schrillen Bildern akzentuiert, warum Kunst manchmal sinnfrei scheinen muss, damit auch der letzte Normalo erkennt, dass so weiterzumachen wie bisher, manchmal keinen Sinn hat.

weiterlesen »
Rund ums Theater 21. November 2017

Trio creativo


Spielzeit im Kraftwerk (gestern, Montag): Mit Noten fabelhaft, ohne noch fröhlicher --

Das „Erzherzogtrio“ wurde im Saal einer Wiener Wirtschaft uraufgeführt. Beethoven saß am Klavier. Fast schon ganz taub. Die Fortestellen haute er rein, dass die Wände wackelten, die Piani waren kaum zu hören. So hat es der Komponist Louis Spohr erzählt. Auch Theatertausendsassa Jeffrey Goldberg kann reinhauen. Aber im Zusammenspiel mit den Freunden von der Robert-Schumann-Philharmonie, Ovidiu Simbotin und Jakub Tylman huschte er auch wunderbar lyrisch über die Tasten ganz oben. Das Publikum war ganz begeistert von den drei Musikern, Hausherrin Ute Kiehn-Dziuballa vom Publikum, das – „was für ein garstiges Wetter“ – am Montag zur traditionellen Spielzeit den Saal des Kraftwerks bis auf fast den letzten Platz gefüllt hatte.

weiterlesen »
Aus den Häusern 16. November 2017

Auf den Leib geschneidert, in die Finger komponiert


3. Sinfoniekonzert (Mittwoch) im Rückblick: Glänzend aufgelegte Robert-Schumann-Philharmonie unter Felix Bender spielt Bartók, als ob der sein Konzert für Orchester für die Chemnitzer geschrieben hätte --

Normalerweise zieren die Programmhefte der Robert-Schumann-Philharmonie bei Sinfoniekonzerten den oder die Solisten. Diesmal prangte Felix Bender auf dem Titel. Zu Recht. Nicht weil er am selben Tag in der „Opernwelt“ für die Wahl zum Dirigenten des Jahres nominiert wurde („Wow, was für eine tolle und unglaubliche Überraschung! … Ich bin begeistert und sprachlos“, kommentierte er auf Facebook). Der 1. Kapellmeister der Robert-Schumann-Philharmonie und stellvertretende GMD brillierte an diesem Abend mit „seinem“ Orchester, an dessen Pult er von der neuen Spielzeit an nur als Gast stehen wird.

weiterlesen »
Vom Förderverein 14. November 2017

Geigen aus Korea, Bratsche und Cello aus Sachsen

Hartmut Schill stellt die deiesjährigen Akademisten vor: 3. Dezember 2017, 10.30 Uhr, Opernhaus Foyer - Eintritt frei! --

Die beiden Geigerinnen kommen aus Südkorea, die Bratscherin aus Annaberg-Buchholz, der Cellist aus Leipzig. Am 3. Dezember 2017, 10.30 Uhr, stellen sich die neuen Akademisten der Robert-Schumann-Philharmonie in einem Matineekonzert im Foyer der Oper vor. Ihre musikalische Visitenkarte geben die Akademisten mit dem 2. und 3. Satz aus einem der schönsten Streichquartette ab, die es überhaupt gibt, dem Quartett d-Moll Der Tod und das Mädchen von Franz Schubert. Darüber hinaus sorgt Konzertmeister Hartmut Schill mit seinen charmanten Interviewfragen dafür, dass die jungen Musiker noch das eine oder andere Detail zu ihrem Werdegang erzählen.

weiterlesen »

Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e.V. | Käthe-Kollwitz-Straße 7 | 09111 Chemnitz | Telefon: 0371 / 24 08 14 68 | info@theaterfoerderverein-chemnitz.de